
FH® Wannenofenbodenwanne
Hauptvorteile
- Tragfähigkeit für schwere Lasten
Verstärkte Rippenstruktur und strategisch platzierte Stützfüße verteilen das Gewicht gleichmäßig – unterstützt hohe Teilestapel oder mehrere Körbe, ohne dass die Mitte durchhängt. - Material mit hoher Kriechfestigkeit
Die hitzebeständigen Legierungen 1.4849, 310S oder 1.4828 behalten ihre Dimensionsstabilität bei 850–1050 °C – keine fortschreitende Verformung über Hunderte von Zyklen. - Gaszirkulation optimiert
Erhöhte Füße erzeugen einen Spalt zwischen der Wanne und dem Ofenboden – so kann heißes Gas oder Atmosphäre unter der unteren Schicht strömen und so eine gleichmäßige Erwärmung gewährleisten. - Anti-Aufkohlung/Anti-Nitrierung
Legierungen mit hohem Siliziumgehalt (1.4849 / 1.4828) widerstehen dem Widerstand von Kohlenstoff und Stickstoff – verlängern die Lebensdauer in aggressiven Atmosphären. - Individuelles Formularular und Größe
Rund oder rechteckig – exakt abgestimmt auf Ihren Ofeninnendurchmesser bzw. -maße. Segmentierte Optionen für großen Durchmesser.
Technische Spezifikationen
| Parameter | Wert |
| Typische Materialien | 1.4849, 310S, 1.4828 (vom Kunden angegeben) |
| Max. Dauertemp. | 1050°C (1.4849) / 950°C (310S) / 1000°C (1.4828) |
| Form | Rund (Standard) oder rechteckig |
| Höhe der Stützfüße | 50 – 200 mm (kundenspezifisch) |
| Gittermuster | Offenes Gitter / Lochblech / Massivguss |
| Max. beladen | 500 – 3000 kg (designabhängig) |
| Herstellung | Präzisionsschweißen oder Feinguss |
| Standarddurchmesser | 600 mm, 800 mm, 1000 mm, 1200 mm (kundenspezifisch erhältlich) |
| Erwartete Lebensdauer | 300 – 600 Zyklen (je nach Material & Atmosphäre) |
| Materialprüfzeugnis (MTC) liegt jeder FH®-Wärmebehandlungsbodenwanne bei | |
Warum sollten Sie sich für FH®-Wellofenbodenwannen entscheiden?
1. Die Grundlage Ihrer gesamten Ladung
Die Bodenwanne trägt alles darüber. Wenn es durchhängt, reißt oder versagt, ist die gesamte Ladung gefährdet – Teile können umkippen, Körbe können sich verklemmen und die Erwärmung wird ungleichmäßig. FH®-Basistabletts wurden speziell für diese wichtige Rolle entwickelt.
2. Leitfaden zur Materialauswahl
| Material | Max. Temp | Am besten für |
| 310S | 950°C | Allgemeines Aufkohlen/Härten, mäßige Belastungen |
| 1.4828 | 1000°C | Glühen bei höherer Temperatur, guter Aufkohlungsschutz |
| 1.4849 | 1050°C | Schwere Belastungen, lange Zyklen, aggressive Aufkohlungsatmosphären |
| Gegossene Ni-Basis | 1100°C | Extreme Bedingungen (Sonderbestellung) |
3. Designmerkmale, die wichtig sind
| Funktion | Profitieren |
| Verstärkte Rippenunterseite | Verhindert ein Durchhängen der Mitte bei schwerer Belastung |
| Erhöhte Stützfüße | Ermöglicht den Gasfluss unter der unteren Schicht – gleichmäßige Erwärmung |
| Glatte Oberfläche | Stabile Basis zum Stapeln von Körben |
| Abgerundete Ecken (rechteckig) | Reduziert die Stresskonzentration |
| Segmentierter Aufbau (großer Durchmesser) | Einfache Installation durch obere Öffnung |
| Voroxidierte Oberfläche | Bildet eine schützende Oxidschicht – reduziert Kalkablagerungen |
4. Anti-Aufkohlung = längere Lebensdauer
- In Aufkohlungsöfen dringt Kohlenstoff in gewöhnliche Wannen ein und versprödet diese. FH® verwendet:
- Legierungen mit hohem Siliziumgehalt (1.4828, 1.4849) – Silizium bildet eine Barriere gegen die Kohlenstoffdiffusion
- Voroxidationsbehandlung – erzeugt eine stabile Cr₂O₃ / SiO₂-Schicht
- Glatte Oberflächen – reduzierte Kohlenstoffanhaftung und Rußbildung
Anwendungen
- Schacht-/Gruben-Aufkohlungsöfen
- Wannenglühöfen
- Wannen-Temperöfen (mittlere bis hohe Temperatur)
- Gasnitrieröfen vom Brunnentyp (mit 310S oder 1.4849)
- Teile: große Zahnräder, Wellen, Ringe, Matrizen, Werkzeuge, lange Rohre, schwere Gussteile
Materialqualitätstabelle:
| Hitzebeständiger Stahl | |||||||||||||
| / | GB | DIN | ASTM | JIS | Chemische Zusammensetzung (%) | Maximale Betriebstemperatur | |||||||
| C | Si | Mn | Cr | Ni | Nb/Cb | Mo | Andere | ||||||
| 1 | ZG40Cr27Ni4 | 1.4823 | HD | SCH11 | 0,30 - 0,50 | ≤2,00 | ≤1,00 | 24.00 - 28.00 Uhr Uhr | 4.00 - 6.00 | - | ≤0,50 | - | 1050℃ |
| 2 | ZG40Cr22Ni10 | 1.4826 | HF | SCH12 | 0,30 - 0,50 | 1,00 - 2,50 | ≤2,00 | 19.00 - 23.00 Uhr Uhr | 8.00 - 12.00 Uhr | - | ≤0,50 | - | 950℃ |
| 3 | ZG30Cr28Ni10 | - | ER | SCH17 | 0,20 - 0,50 | ≤2,00 | ≤2,00 | 26.00 - 30.00 Uhr Uhr | 8.00 - 11.00 Uhr | - | - | - | 1050℃ |
| 4 | ZG40Cr25Ni12 | 1.4837 | HH | SCH13 | 0,30 - 0,50 | 1,00 - 2,50 | ≤2,00 | 24.00 - 27.00 Uhr | 11.00 - 14.00 Uhr | - | ≤0,50 | - | 1050℃ |
| 5 | ZG30Cr28Ni16 | - | Hallo | SCH18 | 0,20 - 0,50 | ≤2,00 | ≤2,00 | 26.00 - 30.00 Uhr Uhr | 14.00 - 18.00 Uhr | - | - | - | 1100℃ |
| 6 | ZG40Cr25Ni20Si2 | 1.4848 | HK | SCH21 | 0,30 - 0,50 | ≤1,75 | ≤1,50 | 23.00 - 27.00 Uhr Uhr | 19.00 - 22.00 Uhr | - | ≤0,50 | - | 1100℃ |
| 7 | ZG30Cr20Ni25 | - | HN | SCH19 | 0,20 - 0,50 | ≤2,00 | ≤2,00 | 19.00 - 23.00 Uhr Uhr | 23.00 - 27.00 Uhr Uhr | - | - | - | 1100℃ |
| 8 | ZG40Cr19Ni39 | 1.4865 | HU | SCH20 | 0,35 - 0,75 | ≤2,50 | ≤2,00 | 17.00 - 21.00 Uhr | 37.00 - 41.00 Uhr | - | - | - | 1020℃ |
| 9 | ZG40Cr15Ni35 | 1.4806 | HT | SCH15 | 0,35 - 0,70 | ≤2,00 | ≤2,00 | 15.00 - 19.00 Uhr Uhr | 33.00 - 37.00 Uhr Uhr Uhr | - | ≤0,50 | - | 1000℃ |
| 10 | ZG40Cr25Ni35Nb | 1.4852 | PSCb | SCH24Nb | 0,30 - 0,50 | ≤2,00 | ≤2,00 | 24.00 - 28.00 Uhr Uhr | 33.00 - 37.00 Uhr Uhr Uhr | 0,80 - 1,80 | ≤0,50 | - | 1100℃ |
| 11 | ZG40Cr19Ni39Nb | 1.4849 | - | - | 0,30 - 0,50 | 1,00 - 2,50 | ≤2,00 | 18.00 - 21.00 Uhr | 36.00 - 39.00 Uhr | 1,20-1,80 | ≤0,50 | - | 1100℃ |
| 12 | ZG40Cr24Ni24Nb | 1.4855 | - | - | 0,30 - 0,50 | 1,00 - 2,50 | ≤2,00 | 23.00 - 25.00 Uhr Uhr | 23.00 - 25.00 Uhr Uhr | 0,80 - 1,80 | ≤0,50 | - | 1050℃ |
| 13 | ZG40Cr25Ni35 | 1.4857 | PS | SCH24 | 0,35 - 0,50 | 1,00 - 2,50 | ≤2,00 | 24.00 - 28.00 Uhr Uhr | 33.00 - 37.00 Uhr Uhr Uhr | - | ≤0,50 | - | 1100℃ |
| 14 | ZG1Cr20Ni32Nb | 1.4859 | - | - | 0,06 - 0,15 | 0,50 - 1,50 | ≤2,00 | 19.00 - 21.00 Uhr | 31.00 - 33.00 Uhr | 0,50 - 1,50 | ≤0,50 | - | 1050℃ |
| 15 | ZG45Cr12Ni60 | - | HW | - | 0,35 - 0,75 | ≤2,00 | ≤2,00 | 10.00 - 14.00 Uhr | 58,00 - 62,00 | - | - | - | 1100℃ |
| 16 | ZG45Cr18Ni66 | - | HX | - | 0,35 - 0,75 | ≤2,00 | ≤2,00 | 15.00 - 19.00 Uhr Uhr | 64,00 - 68,00 | - | - | - | 1100℃ |
| 17 | ZG1Cr28Co50 | 2.4778 | - | - | 0,05 - 0,25 | 0,50 - 1,00 | ≤1,50 | 27.00 - 30.00 Uhr Uhr | ≤1,00 | ≤0,50 | ≤0,50 | Co:48,0 - 52,0 | 1200℃ |
| 18 | ZG30Cr28Co50Nb | 2.4779 | - | - | 0,25 - 0,35 | 0,50 - 1,50 | 0,50 - 1,50 | 27.00 - 29.00 Uhr | - | 1,50 - 2,50 | ≤0,50 | Co:48,0 - 52,0 | 1200℃ |
| 19 | ZG40Cr28Ni48W5 | 2.4879 | - | SCH42 | 0,35 - 0,55 | 1,00 - 2,00 | ≤1,50 | 27.00 - 30.00 Uhr Uhr | 47,00 - 50,00 | - | ≤0,50 | W: 4,0 - 5,5 | 1200℃ |
Echte Fotos von FH®-Wärmebehandlungs-Basistabletts
Bestellvorgang
- Geben Sie den Innendurchmesser (oder Länge × Breite) und die Tiefe des Ofens an
- Teilen Sie das maximale Ladungsgewicht und die Betriebstemperatur mit
- Atmosphäre angeben (Luft, Aufkohlung, Endogas, Stickstoff, Ammoniak)
- FH® schlägt Materialqualität, Gittermuster, Fußhöhe und Rippenanordnung vor
- Produktion: 10–20 Werktage
- Im Lieferumfang enthalten: MTC, Ebenheitsprüfbericht, Installationsanleitung
FAQ:
F1: Warum benötige ich für meinen Wannenofen eine spezielle Bodenwanne? Kann ich nicht einfach einen normalen Korb auf dem Ofenboden verwenden?
A: Wenn Sie die Körbe direkt auf dem Ofenboden platzieren, wird die Gaszirkulation unter der Bodenschicht blockiert, was zu einer ungleichmäßigen Erwärmung führt. Außerdem wird das gesamte Gewicht auf eine kleine Kontaktfläche konzentriert. FH®-Bodenwannen verfügen über erhöhte Füße für den Gasfluss und verstärkte Rippen, um schwere Lasten gleichmäßig zu verteilen – wodurch sowohl eine ungleichmäßige Erwärmung als auch ein vorzeitiger Wannenausfall vermieden werden.
F2: Welches Material empfehlen Sie für einen Wannenaufkohlungsofen bei 930 °C und 1200 kg Gesamtlast?
A: 1,4849 ist unsere Empfehlung. Es bietet die beste Zeitstandfestigkeit und den besten Aufkohlungsschutz für schwere Lasten bei 930 °C. Erwartete Lebensdauer: 400–600 Zyklen. 310S wäre bei dieser Belastung und Temperatur grenzwertig – erwarten Sie einen Durchhang nach 150–200 Zyklen. Als Entscheidungshilfe können wir eine Lebenszykluskostenanalyse erstellen.
F3: Wie reinige und pflege ich die Bodenwanne?
A: Entfernen Sie alle 100–150 Zyklen die Wanne während der planmäßigen Abschaltung und strahlen Sie sie leicht perlstrahlen (Glasperlen, ≤0,3 MPa), um Kohlenstoffruß und lose Kalkablagerungen zu entfernen. Prüfen Sie die Ebenheit auf einer ebenen Fläche. Wenn der Durchhang mehr als 1000 mm als 5 mm beträgt, sollten Sie einen Austausch oder eine Reparatur in Betracht ziehen. Nicht hämmern oder mit Hitze glätten – dadurch entstehen Spannungspunkte, die zu Rissen führen können.
F4: Mein Brunnenofen hat einen Durchmesser von 1400 mm. Kann man eine einteilige Bodenwanne herstellen?
A: Für Durchmesser über 1000 mm empfehlen wir ausgewählte Ausführungen (3–4 ineinandergreifende Teile). Die Segmente lassen sich einfach durch die obere Öffnung installieren, ohne den Ofen betreten zu müssen. Außerdem verkraften sie die Wärmeausdehnung besser als ein einzelnes großes Stück. Ja, wir können auch einteilige Teile herstellen, wenn Ihr Ofen seitlichen oder unteren Zugang ermöglicht – bitte bestätigen Sie die Zugangsmethode.
F5: Kann diese Bodenwanne in einem Gasnitrierofen vom Typ „Well“ verwendet werden?
A: Ja. Für das Gasnitrieren (500–580 °C) empfehlen wir 310S oder 1.4849. Beide widerstehen der Versprödung durch Nitrieren besser als niedrigere Qualitäten. Beachten Sie, dass sich bei allen Edelstahltabletts mit der Zeit eine Oberflächennitridschicht bildet – eine regelmäßige Reinigung alle 50–80 Zyklen wird empfohlen. Für das Ionennitrieren (Plasmanitrieren) empfehlen wir glatte Oberflächen und abgerundete Kanten, um Lichtbogenbildung zu reduzieren.
F6: Was ist Ihre Garantie und stellen Sie Materialzertifikate zur Verfügung?
A: 12 Monate gegen Herstellungsfehler (Schweißrisse, Gussfehler, Materialfehler). Normales Kriechen, Aufkohlen/Nitrieren der Oberfläche und allmähliches Durchhängen gelten als normaler Verschleiß und werden nicht abgedeckt. Zur lückenlosen Rückverfolgbarkeit liegt jeder Bodenwanne ein Materialprüfzertifikat (MTC) bei. Schweißinspektionsberichte sind auf Anfrage erhältlich.


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